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Renn-INDUSTRIE

Als Greyhound-Fan komme ich nicht umhin, auf die fatale Situation von Greyhounds und Galgos in zahlreichen Ländern, in denen Hundewetten und professionelle Rennen erlaubt sind, aufmerksam zu machen.

Die meisten Windhunde werden regelrecht als Massenware „produziert“ (in Großbritannien und Irland liegt die geschätzte Zahl bei bis zu 40.000 Greyhounds jährlich - in den USA werden ca. 50.000 Greys im Jahr "gezüchtet"!), unter teils widrigsten Bedingungen gehalten (Boxen-Haltung / Maulkörbe) und für die Rennen trainiert und "präpariert" (Schmerzmittel und Doping). Das Wettgeschäft floriert und die Hunde rennen im wahrsten Sinne des Wortes im 30-Sekunden-Takt um ihr Leben. Ein Großteil der zu langsamen oder verletzten Tiere wird möglichst billig entsorgt (getötet, ausgesetzt oder versteigert) oder in andere Länder (z. B. nach Spanien) für eine zweite „Karriere“ auf den dortigen Rennbahnen exportiert, landet in Tierversuchslaboren oder dient in asiatischen Ländern als Nahrungsmittel; nur wenige der ausrangierten Rennhunde bekommen einen Platz auf dem Sofa oder werden von verschiedenen Tierschutzorganisationen in gute Hände weitervermittelt. In Irland und Spanien wird die "Renn-Hunde-Industrie" auch noch mit Mitteln der EU subventioniert - einfach unfassbar!

Der Prozentsatz der Racing-dogs, die verantwortungsvoll gezüchtet, artgerecht gehalten und tierschutzgerecht trainiert werden, ist sehr gering. Meistens steht der Profit im Vordergrund; koste es, was es wolle! Greyhounds und Galgos werden als gewinnbringende Renn-Maschinen missbraucht.

24. Deutsche Kurzstreckenmeisterschaft 2007 in Landstuhl

Gott sei Dank hat der Windhundesport in Deutschland mit der oben geschilderten "Renn-Industrie" nichts zu tun; in der BRD gibt es keine kommerziellen Hunderennen und (noch) kein Wettgeschäft. Die deutschen Anhänger dieses hobbymäßig betriebenen Sports lieben ihre Hunde und sehen in den Rennen eine Möglichkeit, den stark ausgeprägten Hetz- und Jagdtrieb der Windhunde zu befriedigen.

Inhalt:

Weitere Infos und schockierende Fotos zu diesem Themenkomplex finden Sie auf den Seiten diverser Tierschutzorganisationen (siehe auch Links).

O. g. Artikel können – bis auf die Abhandlung von Herrn Senkbeil - auf Grund der lizenzrechtlichen Situation nicht unmittelbar in die Website www.straight-ahead-greyhounds.de eingearbeitet werden; es ist jedoch kostenfrei gestattet, auf die entsprechenden HTML-Seiten zu verlinken. In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf die rechtlichen Hinweise zu dieser Website.

   

Peter Guth
Kleinsteinhausen, August 2007

Foto zur Verfügung gestellt vom AnMin-Team WRCV Landstuhl

Kommentar von Greyhound Action

Die wirkliche Zahl der jährlich ausgesetzten oder getöteten ausgemusterten Renn-Greyhounds (in England) ist tatsächlich höher als 12.000 (Schätzungen gehen von bis zu 20.000 Hunden aus), wenn man die Tausenden von Welpen und jungen Hunden betrachtet, die von der Rennindustrie entsorgt werden, noch bevor sie es bis auf die Bahnen schaffen...

Wir würden eine "Gesetzgebung zur Überwachung der unabhängigen Greyhound-Rennen und der Greyhoundindustrie mit strikten Richtlinien zur Behandlung der Hunde" begrüßen, aber dies trifft nicht die Wurzel des Problems, da kommerzielle Greyhound Rennen zwangsläufig die Nachfrage nach einer großen Anzahl von gezüchteten Hunden verursachen. Die meisten dieser Hunde werden damit enden, daß sie eingeschläfert werden oder Schlimmeres erleiden müssen, weil es einfach kein Zuhause für sie geben wird, wenn sie den Anforderungen der Greyhound-Rennindustrie nicht mehr entsprechen.

Die einzige Gesetzgebung, welche die Hunde schützen könnte, wäre das gesetzliche Verbot kommerzieller Greyhound-Rennen.

Greyhound Action,
POBox 127, Kidderminster, DY10 3UZ
Tel: 0044 (0) 1562 745778
Fax: 0044 (0) 870 138 3993
greyhoundaction@blueyonder.co.uk

Greyhound Protection International
Saturnstrasse 47
D-53842 Troisdorf

 

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